Montag, 29. Juli 2013

Jagdszenen, Teil 1

In einem früheren Post habe ich mich ja schon als Leoparden-Fan geoutet.
Doch auch die anderen Großkatzen haben natürlich ihren ganz besonderen Reiz.
Die eleganten Geparden (Acinonyx jubatus) bilden da keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil ...
Ein Gepard in einer typischen Position: auf einem erhöhten Ansitz
(hier ein Termitenhügel), von dem er seine Umgebung (hier die sogenannte
 "Paradise Plain" im Massai Mara Nationalreservat)) beobachten kann.
Im Hintergrund das Oloololo-Escarpment, ein Gebirgszug, der das Reservat
im Westen begrenzt.

Ein älterer  männlicher Gepard ruht sich aus. Auf Höhe der Schulter erkennt man gut die Abnutzung des Fells von
einer der typischen Ruhe-Positionen (auf der Seite liegend) des Gepards.

Ganz besondere Ereignisse sind natürlich immer auch Jagdszenen. Sie mit blossem Auge zu beobachten ist ein Hochgenuss. Erst einige gelungene Fotos oder gegebenenfalls Filmaufnahmen erlauben es, die Einzelheiten dieser Hochgeschwindigkeits-Rennen zu bestaunen ...

Eine kleine Warnung vorab: Einige Bilder dieser Szene mögen nicht jedem Betrachter zusagen !
Aber für das (Über-)Leben der Räuber müssen, dem ewigen Kreislauf der Natur folgend, jeden Tag einige schwächere Tiere ihr Leben lassen...


Am Vorabend der folgenden Szene hatten wir eine Gepardin mit ihren beiden fast ausgewachsenen Söhnen beim ausgiebigen Mahl beobachten können. Sie hatten ein Topi, eine mittelgrosse Antilope erbeutet und hatten gefressen. 

Mama Gepard mit ihren beiden Söhnen beim Abendessen.
Heute gibt es ein Topi, eine mittelgroße Antilope.


Allerdings waren nach etwa 30 Minuten von Hyänen von ihrer Beute vertrieben worden. 
Daher war die Mutter schon am frühen Morgen wieder auf der Suche nach einer Mahlzeit.

Aufmerksam streicht die Gepardin durch die Savanne ... 

Plötzlich wird sie aufmerksam und ändert die Richtung ...
In einigen hundert Metern Entfernung haben einige Schwarzrücken-Schakale (Canis mesomelas) ein Gazellen-Kalb im Visier. Dies geht nicht ohne entsprechende Geräuschkulisse ab und erweckt sofort die Aufmerksamkeit der Gepardin. Zu ihrem Pech fliehen die kleine Gazelle und ihre Mutter genau auf die Raubkatze zu, welche ihnen nur noch den Weg abschneiden muss ...

















Die beiden Söhne der Gepardin, die bisher "faul" hinterdrein getrottet waren, kamen nun auch heran und beteiligten sich eifrig am Frühstück. Währenddessen schlichen die Schakale wild kläffend (aber in gebührendem Abstand), um die seelenruhig fressenden Geparden herum.




Ganz plötzlich allerdings ...  (Fortsetzung folgt)



















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