Sonntag, 27. Januar 2013

Von der Großwildjagd zur Fotosafari

Herzlich willkommen auf meinem Blog, in dem ich ein wenig meine Leidenschaft teilen will:
die (Foto-)Safari


Wie den meisten sicher schon bekannt ist, stammt das Wort „Safari“ aus der ostafrikanischen Sprache „Kisuaheli“ oder „Swahili“, wobei „ki-suaheli“ einfach „Sprache der Suaheli“ bedeutet.
Ursprünglich meint Safari einfach eine “Reise“ jeglicher Art.*

Im Massai-Mara Nationalreservat in Kenia ist man oft
"mittendrin statt nur dabei"

In der Kolonialzeit wurde der Begriff zunächst im Englischen und nach und nach auch in anderen Sprachen zum Synonym für meist exklusive (Großwild-) Jagdreisen in Ostafrika. Mit der Zeit dehnte sich der Begriff zunächst auf andere Teile Afrikas, Indien und andere Teile der Welt aus. Einst ein sehr kostspieliges Privileg wohlhabender Jäger wandelte sich der Begriff weiter.

Im heutigen Verständnis beschriebt man mit "Safari" an vielen Orten der Erde meist eine sehr viel „demokratischere“ Form des Tourismus, bei der in aller Regel Wildbeobachtung und -fotografie im Vordergrund stehen.

In den meisten afrikanischen Ländern mit einem regulären Safari-Angebot ist heute die Großwildjagd sogar auf Privatgrund stark eingeschränkt oder sogar verboten und unter strenge Strafen gestellt. Das Motto für Safari-Ausfahrten lautet heute meistens : „Hinterlasse nichts als Fussabdrücke, nimm nichts mit ausser Fotos" (... und natürlich Erinnerungen und Emotionen).

Die mittlerweile sehr diversifizierte Safari-Industrie mit Angeboten für (fast) jeden Geldbeutel ist heute für manche Länder des südlichen und östlichen Afrikas mittlerweile eine der wichtigsten Einkommensquellen.

Die Samburu-Lodge im gleichnamigen Nationalreservat
 in Kenia bietet einen hotelähnlichen Standard



Da finden sich von der Flugsafari, bei der die Gäste mit kleinen Flugzeugen auf private Landepisten exklusiver Lodges mitten im „Busch“ eingeflogen werden bis hin zur Zeltsafari im Overland-Bus. es gibt eingezäunte hotelähnliche Anlagen mit allem Komfort als auch einfache Zeltplätze ohne jede Umzäunung, in der (vor allem Nachts) auch schon einmal Elefanten, Löwen und andere Gäste einen "Kontroll-"Besuch abstatten.


Meine bevorzugte Variante : "authentisches Afrika" im Zelt
ohne Zäune (z.B.: Meeting Pot Bush Camp, Massai Mara, Kenia)



Und natürlich sind die Angebote sehr variabel in ihrer Qualität, wobei „teurer“ nicht auch immer „besser“ sein muss. Sowohl was die Dauer, als auch was das Angebot und den Komfort angeht sollte sich jeder an einer Safari Interessierte zunächst über seine Ziele und Erwartungen (und sein Budget) klar werden, um dann die für sie oder ihn beste Kombination auswählen zu können.



Typische Minibus-Safari in Kenias Amboseli-Nationalpark



Seit meiner ersten Safari im Jahre 2004, als ich ein Pauschalangebot „Strand + Safari“ in Kenia gebucht hatte und in einer Gruppe mit dem Minibus unterwegs war, hat mich das Safari-Fieber gepackt.


Daher fahre ich sooft ich es mir zeitlich und finanziell leisten auf Safari, wobei ich inzwischen ab und an auch gerne in andere Gefilde fliege, um die dortige Tierwelt zu beobachten und abzulichten : Zuletzt war ich beispielsweise in Sri-Lanka, Indien, Brasilien (das Pantanal ist ein Traum !), Argentinien und Chile.


Nach einer einführenden Ausbildung mit Zertifikat durch die "Field Guide Association of South Africa" (FGASA) biete ich zudem auch die Reisebegleitung von Safari-Gruppen mit dem Schwerpunkt Fotografie an … bei Fragen und Interesse also einfach einmal kurz melden. Ich bin sicher, dass für jeden etwas dabei ist.


* es gibt viel Quellen, die hier zitiert werden könnten. Der Einfachheit halber habe ich mich an dem Text aus wikipedia orientiert (http://de.wikipedia.org/wiki/Safari).

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