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Dienstag, 8. Oktober 2013

Weitere schwarzweisse Eindrücke aus Kenia

Und weil's so schön war (danke für die vielen netten Kommentare, auch per Mail !!), hier noch einige andere Vertreter der kenianischen Tierwelt, ebenfalls in Schwarzweiss.

Viel Vergnügen

P.S.: Für alle, die nicht so sehr auf schwarz-weiss stehen : Demnächst geht's dann wieder farbig weiter ...
























Zwei Kaffernbüffel-Bullen (Syncerus caffer) beim Kräftemessen.




Anubispavian (Papio anubis) am Ufer des Mara-Flusses. 




Zwei Warzenschein-Keiler (Phacocherus africanus) kurz vor dem Kampf




Eine Herde Streifengnus (Connochaetus taurinus) überquert den Talek River Masai Mara Nationalresevat



Spitzmaulnashorn (Dicerso bicornis) überquert die Paradise Plain im Masai Mara Nationalresevat




Ein Sekretär(-Vogel) (Sagittarius serpentarius) mit einer erbeuteten Schlange.





Donnerstag, 20. Juni 2013

Outside Africa ... ein fotografischer Exkurs

In Erwartung der nächsten Safari in Afrika waren wir mit einigen französischen Fotografen-Freunden für einige Tage in der Feldberger Seenplatte. Hier einige der Ergebnisse:

Ein Eindruck von der Landschaft der Feldberger Seenlandschaft.

Unkonventionell, aber bei einem interessantem Himmel mag ich
auch für Landschaften gerne das Vertikalformat
Der König der Lüfte (nicht nur) der Feldberger Seenlandschaft : Europäischer Seeadler">Haliaeetus albicilla)
Europäischer Seeadler im Anflug ... 

... und mit Beute.

Auch andere Greifvögel mögen Fisch ...
fischender Schwarzmilan (Milvus migrans)







Schwarzspecht-Männchen (Dryocopus martius) beim Füttern der fast
flüggen Jungspechte in der Höhle 
Kämpfende Blässhühner (Fulica atra)

Rohrweihen-Menschen (Circus aeruginosus)  im Beuteflug



Graureiher (Ardea cinerea) mit Beute









Dienstag, 30. April 2013

Einfach nur Bilder ...

Heute hatte ich Lust, ohne großen Zusammenhang einfach einige meiner Lieblingsbilder von unserer letzten Kenia-Safari einzustellen.
Ich hoffe, sie gefallen nicht nur mir und wünsche viel Vergnügen ;)


Graufischer-Paar (Ceryle rudis, Pied Kingfisher),
Samatian Island im Baringo-See, Kenia

Glockenreiher (Egretta ardesiaca, Black Heron) bei der Gefiederpflege,
Massai Mara Nationalreservat, Kenia


Einfarb-Schlangenadler (Circaetus cinerus, Brown Snake Eagle) vor Vollmond, 
Massai Mara Nationalreservat, Kenia


Graukopfliest (Halcyon leocucephala, Grey-headed Kingfisher), eine der etwa 
15 afrikanischen Eisvogelarten, Samburu Nationalreservat, Kenia


Rotschnabel-Madenhacker  (Buphagus erythrohynchus, Red-billed Oxpecker)
 auf dem Hals einer Netzgiraffe (Girafa camelopardalis reticulata, Reticulated Giraffe),
Samburu Nationalreservat, Kenia 


Raubadler-Pärchen (Aquila rapax, Tawny Eagle) ist sich nicht ganz einig ..., Samburu Nationlreservat, Kenia

Der bestechende Blick eines Kampfadlers (Polemaetus bellicosus, Martial Eagle),
Samburu Nationalreservat, Kenia 

Gleitaar (Elanus caeruleus, Black-shouldered kite)

Löwen-Paar (Panthera leo) unmittelbar nach der Paarung, Massai Mara Nationalreservat



(Kurz vor) Sonnenuntergang im Massai Mara Nationalreservat, Kenia


Mittwoch, 6. Februar 2013

Afrikanischer Schreiseeadler beim Fischfang

Hier sind die in meinem letzten Beitrag (=> jetzt öffnen) versprochenen Bilder des Afrikanischen Schreiseeadlers (Heliaeetus vocifer) beim Fischfang.

Die Bilder stammen alle von unserer letzten Safari zum Baringo-See in Kenia mit www.meltingpotsafaris.com.




















Die Stimme Afrikas



Wer schon einmal auf einer Safari in Afrika war kennt seinen Ruf, denn nicht umsonst gilt der Afrikanische Schreiseeadler (Heliaeetus vocifer) als „Die Stimme Afrikas“.

Wie sein wissenschaftlicher Name Heliaeetus vocifer andeutet, gehört der Schreiseeadler zur Gattung der Seeadler (Haliaeetus) und ist daher unter anderen eng mit unserem Europäischen Seeadler (auch Weißkopf-Seeadler, Haliaeetus albillica) und dem emblematischen Wappenvogel der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus) verwandt.
Der Artname „Vocifer“ (von lat. „laut rufen“, „ausrufen“) verweist natürlich wieder auf seine stimmlichen Qualitäten.


Afrikanischer Schreiseeadler mit erbeutetem Zwergflamingo
An Meeres-, See- und sogar vielen Flussufern ist der Afrikanische Schreiseeadler im Afrika südlich der Sahara ist der Afrikanische Schreiseeadler weit verbreitet. Er ernährt sich vorwiegend von Fischen, aber gelegentlich auch von Wasservögeln.








Neben ihrem auffallenden Ruf, bei dem der Kopf weit in den Nacken geworfen wird, fallen vor allem die ausgewachsenen Vögel zudem mit ihrem strahlend weissen Kopf, oberen Rücken und Brust sowie dem eleganten rot- bis kastanienbraunen Körper auf.


Adulter Seeadler mit Beute. Die typische Färbung ist hier gut zu erkennen.


Der bereits reinweiße Kopf dieses noch immaturen Seeadlers
deutet schon aufs baldige "Erwachsenwerden" hin. 
Jungtiere bleiben bis etwa zum vierten Lebensjahr etwas dezenter gefärbt und entwickeln dann nach und nach das schöne Gefieder der geschlechtsreifen Tiere .











Wie die meisten Tiere in Afrika weist auch der Afrikanische Schreiseeadler eine deutlich geringere Fluchtdistanz als seine Europäischen Verwandten auf. Daher kann man ihn auch immer wieder auf einer seiner typischen Warten in den Kronen gewässernaher Bäume aus relativer Nähe beobachten.















Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Beobachtung und Fotografie dieser schönen Greifvögel beim „Fischfang“, wie es z.B. am Baringo-See im Großen Grabenbruch in Kenia möglich ist. Im Gegensatz zu fast allen anderen großen stark salzhaltigen Seen der Region ist der Baringo-See ein Süsswasser-See und gilt als Paradies für die Vogelbeobachtung.


Neben ornithologischen Wanderungen werden auch Ausfahrten mit kleinen wendigen Booten angeboten. Die Bootsführer haben dann auch immer den einen oder anderen Fisch dabei, mit dem die zahlreichen um den See nistenden Seeadler zum Anflug und Beutegreifen in unmittelbarer Nähe der Boote (und Kameras) der begeisterten Touristen animiert werden.



Doch bei aller Foto-Leidenschaft, spätestens wenn man die ersten guten Bilder im Kasten hat empfehle ich dringend, sich einfach zurück zu legen und dieses majestätische Spektakel sozusagen "live und in Farbe" mit bloßem Auge statt durch den Sucher einer Kamera zu geniessen ...

Für alle die (wie ich) sich nicht satt sehen können an diesem majestätischen Vogel stelle ich gleich noch einen zweiten Eintrag (=> jetzt öffnen) ein mit einigen weiteren Bildern, sozusagen als "Vorgeschmack" auf die nächste Safari ... ;)